(Kiel) Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf kön­nen sich die Klä­ger nicht mit Erfolg dar­auf beru­fen, dass es bei der Steu­er­klas­sen-Kom­bi­na­ti­on III/V bekann­ter­ma­ßen zur Steu­er­nach­zah­lung kom­me, ein Groß­teil der Steu­er­pflich­ti­gen den­noch kei­ne Steu­er­erklä­rung abge­be und dies von der Finanz­ver­wal­tung nicht unter­bun­den wer­de.

Das, so der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel, ist der Tenor eines am 29.04.2010 ver­öf­fent­lich­ten Urteils des Finanz­ge­richts (FG) Düs­sel­dorf vom 17.03.2010, Az.: 15 K 2978/08 E.

Der 15. Senat des FG konn­te kein ver­fas­sungs­recht­lich bedeut­sa­mes Voll­zugs­de­fi­zit fest­stel­len. Selbst wenn „wesent­li­che Erhe­bungs­de­fi­zi­te” vor­lä­gen, füh­re dies allein nicht zur Ver­fas­sungs­wid­rig­keit. Außer­dem sei den Finanz­äm­tern eine voll­stän­di­ge Aus­wer­tung des Kon­troll­ma­te­ri­als weder mög­lich noch sei dies aus Rechts­grün­den gebo­ten.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
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