(Kiel) Der 1. Senat des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat die Kla­ge in einem Fall als unbe­grün­det abge­wie­sen, in dem ein Vor­steu­er­ab­zug aus Rech­nun­gen eines so genann­ten „Hoch­prei­sers” begehrt wur­de.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel,  unter Hin­weis auf die Mit­tei­lung des Finanz­ge­richts (FG) Düs­sel­dorf vom 10.10.2011 zu sei­ner Ent­schei­dung, Az.: 1 K 115607 U.

Hoch­prei­ser” wer­den zum Schein als ver­meint­li­che Zwi­schen­händ­ler in den Ver­kauf von gebrauch­ten Nutz­fahr­zeu­gen ein­ge­schal­tet, wenn der tat­säch­li­che Ver­äu­ße­rer und der tat­säch­li­che Erwer­ber über­ein­ge­kom­men sind, einen Teil des zwi­schen ihnen ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses „schwarz” zu zah­len, um dem Ver­äu­ße­rer eine ent­spre­chen­de Steu­er­ver­kür­zung zu ermög­li­chen. In einem der­ar­ti­gen Fall ste­he — so der 1. Senat — dem Erwer­ber des Nutz­fahr­zeugs man­gels Iden­ti­tät von Rech­nungs­aus­stel­ler und tat­säch­lich leis­ten­dem Unter­neh­mer kein Vor­steu­er­ab­zug aus der ihm vom „Hoch­prei­ser” erteil­ten Rech­nung zu.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
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