(Kiel) Ein inter­es­san­tes Urteil für Land- und Forst­wir­te hat der Bun­des­fi­nanz­hof am 26.08.2009 ver­öf­fent­lich. (Az.: IV R 4406.)

Danach, so der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel,  ver­lie­ren durch eine Nut­zungs­än­de­rung ohne Ent­nah­me­er­klä­rung ursprüng­lich land­wirt­schaft­lich genutz­te Grund­stü­cke ihre Eigen­schaft als land­wirt­schaft­li­ches Betriebs­ver­mö­gen nur, wenn eine ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung vor­liegt.

Ein zuvor zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes gehö­ren­des Grund­stück schei­de nicht bereits dadurch aus dem Betriebs­ver­mö­gen aus, dass es als Bau­land behan­delt wer­de und im Hin­blick auf die gerin­ge Grö­ße und die umlie­gen­de Bebau­ung nicht mehr land­wirt­schaft­lich genutzt wer­den kön­ne. Die Ein­füh­rung der Boden­ge­winn­be­steue­rung ab 1. Juli 1970 habe nicht dazu geführt, dass Grund­stü­cke, die zuvor in Fol­ge einer Nut­zungs­än­de­rung vom not­wen­di­gen zu gewill­kür­tem Betriebs­ver­mö­gen gewor­den waren, nur auf­grund einer erneu­ten Wid­mung Betriebs­ver­mö­gen blei­ben konn­ten.

Pas­sau emp­fahl, die­se Grund­sät­ze zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter­DUV Vize­prä­si­dent und
geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
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