(Kiel) Der I. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) hat soeben ent­schie­den, dass für in einem Wirt­schafts­jahr gezahl­te Kfz-Steu­er ein Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten gewinn­er­hö­hend zu akti­vie­ren ist, soweit die Steu­er auf die vor­aus­sicht­li­che Zulas­sungs­zeit des Fahr­zeugs im nach­fol­gen­den Wirt­schafts­jahr ent­fällt.

Hier­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel, unter Hin­weis auf das am 11. August 2010 ver­öf­fent­lich­te Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) vom 19.05.10  — I R 6509.

Mit die­ser Ent­schei­dung bestä­tigt der BFH die bis­her gän­gi­ge Bilan­zie­rungs­pra­xis, die erst­mals durch die jetzt auf­ge­ho­be­ne Vor­ent­schei­dung des Finanz­ge­richts in Fra­ge gestellt wur­de. Gera­de weil die Rech­nungs­ab­gren­zung in den Fäl­len vor­aus­be­zahl­ter Kfz-Steu­ern bei Bilanz­auf­stel­lung nicht zwei­fel­haft war, sah der Senat auch kei­nen Anlass, den Aus­gang des Ver­fah­rens vor dem Gro­ßen Senat zum sog. “sub­jek­ti­ven Feh­ler­be­griff” abzu­war­ten (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 7. April 2010 I R 77/08, Pres­se­mit­tei­lung Nr. 44 vom 19. Mai 2010).

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
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