(Kiel) In einem am 10.06.2009 ver­öf­fent­lich­ten Beschluss  vom 23.04.2009 hat sich der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) noch­mals mit der Fra­ge befasst, ob bei einer pri­va­ten Nut­zung eines Fir­men­wa­gens durch einen GmbH-Gesell­schafts­ge­schäfts­füh­rer nun eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung vor­liegt. (BFH AZ.: VI B 11808.)

Hier­bei, so der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel kam der BFH unter Zurück­wei­sung der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de der Klä­ge­rin zu dem Ergeb­nis, dass in dem Fall, dass bei einem Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer einer GmbH, der  ein Fahr­zeug pri­vat auf Grund­la­ge einer im Anstel­lungs­ver­trag aus­drück­lich zuge­las­se­nen Nut­zungs­ge­stat­tung nutzt, kei­ne ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung vor­liegt, son­dern ein lohn­steu­er­lich erheb­li­cher Vor­teil. Dies gel­te jeden­falls dann, wenn — wie hier —  der Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer ein Fahr­zeug nicht ver­trags­wid­rig pri­vat nut­ze, son­dern sich auf eine im Anstel­lungs­ver­trag aus­drück­lich zuge­las­se­ne Nut­zungs­ge­stat­tung stüt­zen kön­ne.

Dies sei kei­ne klä­rungs­be­dürf­ti­ge Rechts­fra­ge. Nach über­ein­stim­men­der Auf­fas­sung des I. Senats und des VI. Senats des BFH lie­ge in die­sen Fäl­len ein lohn­steu­er­lich erheb­li­cher Vor­teil und kei­ne ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung vor.

Er emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
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