a) Der steu­er­li­che Bera­ter han­delt sei­nem Man­dan­ten gegen­über pflicht­wid­rig, wenn er die­sen zu einem Ver­trags­schluss mit einem Drit­ten ver­an­lasst, ohne zu offen­ba­ren, dass für ihn wirt­schaft­li­che Vor­tei­le mit einem sol­chen Ver­trags­schluss ver­bun­den sind.Beweispflichtig für­den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den ist der Man­dant, dem die Beweis­erleich­te­run­gim Sin­ne des Anscheins­be­wei­ses zugu­te kom­men kann.

b) Tätigt der über die wirt­schaft­li­che Betei­li­gung sei­nes Bera­ters an dem eine steu­er­spa­ren­de Anla­ge ver­mit­teln­den Unter­neh­men nicht auf­ge­klär­te Man­dant meh­re­re Anla­gen, ist der Scha­den unter Ein­be­zie­hung aller Anla­gen zu berech­nen (im Anschluss an BGH, WM 2018, 2179).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&Seite=4&nr=91422&pos=136&anz=502