(Kiel) Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Ham­burg sind Ver­lus­te aus einer fran­zö­si­schen Betriebs­stät­te, die im Betriebs­stät­ten­staat Frank­reich end­gül­tig nicht abge­zo­gen wer­den kön­nen, beim inlän­di­schen Stamm­haus zu berück­sich­ti­gen.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. unter Hin­weis auf ein Urteil des Finanz­ge­richts (FG) Ham­burg vom 18.11.2009, Az.:  6 K 14708.

Hier­bei ver­wies das Gericht zur Begrün­dung u. a. auf die Ent­schei­dung des Euro­päi­schen Gerichs­hofs (EuGH) vom 15. Mai 2008, C-414/06 “Lidl Bel­gi­um GmbH & Co. KG”.

Der Abzug der Betriebs­stät­ten­ver­lus­te sei (rück­wir­kend) pha­sen­gleich im Ver­lust­ent­ste­hungs­jahr vor­zu­neh­men. Die in den kör­per­schaft­steu­er­li­chen Gewinn ein­be­zo­ge­nen Betriebs­stät­ten­ver­lus­te sei­en für Zwe­cke der Gewer­be­steu­er gemäß § 9 Nr. 3 GewStG wie­der hin­zu­zu­rech­nen.

Pas­sau emp­fahl, das Urteil zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
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