(Kiel) Das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt hält die andau­ern­de Erhe­bung des Soli­da­ri­täts­zu­schlags für ver­fas­sungs­wid­rig und hat am 25.11.2009 ein ent­spre­chen­des Kla­ge­ver­fah­ren dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) vor­ge­legt.

Als Reak­ti­on auf die­sen Beschluss vom 25.11.2009, Az.: 7 K 14308., so der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V., hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um nun mit Schrei­ben vom 7.12.2009 — IV A 3 — S 0338÷07÷10010 — dar­auf hin­ge­wie­sen, dass im Rah­men der ver­fah­rens­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten Fest­set­zun­gen des Soli­da­ri­täts­zu­schlags ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2005 hin­sicht­lich der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Soli­da­ri­täts­zu­schlag­ge­set­zes 1995 nur noch vor­läu­fig gem. § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AO vor­zu­neh­men sind.

Wann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt dar­über ent­schei­den wird, sei aller­dings noch völ­lig unge­wiss, betont Pas­sau.

Er emp­fahl, den wei­te­ren Fort­gang zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
Pas­sau, Nie­mey­er & Col­le­gen
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24103 Kiel
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