(Kiel) Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hat in einem am 25.11.2009 ver­öf­fent­lich­ten Urteil dar­über ent­schie­den, ob und wie Geträn­ke­händ­ler geleis­te­te und ver­ein­nahm­te Pfand­gel­der zu bilan­zie­ren haben.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel  unter Hin­weis auf das am 25.11.2009 ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) vom 6. Okto­ber 2009, Az.: I R 3607.

Hat ein Geträn­ke­händ­ler einer­seits an sei­nen Lie­fe­ran­ten Pfand­gel­der für die an ihn gelie­fer­ten Käs­ten und Fla­schen gezahlt und ande­rer­seits von sei­nen Kun­den Pfand­gel­der in glei­cher Höhe ver­ein­nahmt, so glei­chen sich die­se Vor­gän­ge in der Regel bilan­zi­ell aus. Der Händ­ler ist nur bei Vor­lie­gen beson­de­rer Umstän­de berech­tigt, in sei­ner Bilanz inso­weit ein Ver­lust­ge­schäft aus­zu­wei­sen, z. B. weil Scha­den­er­satz­an­sprü­che dro­hen.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
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