(Kiel) Die Kos­ten für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer kön­nen auch bei erheb­li­cher Pri­vat­nut­zung in Höhe des beruf­li­chen bzw. betrieb­li­chen Nut­zungs­an­teils steu­er­lich abge­zo­gen wer­den.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel,  unter Hin­weis auf die Mit­tei­lung des Finanz­ge­richts (FG) Köln vom 1. Juli 2011 zu dem Urteil vom 19. Mai 2011 — 10 K 412609.

In dem Ver­fah­ren bean­trag­te ein Unter­neh­mer den Abzug von 50 % der Kos­ten für einen jeweils hälf­tig als Wohn­zim­mer und zur Erle­di­gung sei­ner Büro­ar­bei­ten genutz­ten Raum. Der Senat gab der Kla­ge grund­sätz­lich statt. Er beschränk­te aller­dings die steu­er­li­che Aner­ken­nung als Betriebs­aus­ga­ben auf 1.250 €, da das Wohn-/Ar­beits­zim­mer im Urteils­fall nicht den Mit­tel­punkt der gesam­ten betrieb­li­chen Tätig­keit dar­stell­te. Der 10. Senat stützt sei­ne Ent­schei­dung im Wesent­li­chen auf den Beschluss des Gro­ßen Senats des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Auf­tei­lung von gemischt ver­an­lass­ten Rei­se­kos­ten vom 21. Sep­tem­ber 2009, so Pas­sau.

Der Senat hat die Revi­si­on zum Bun­des­fi­nanz­hof zur Siche­rung einer ein­heit­li­chen Recht­spre­chung zuge­las­sen.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen und/oder steu­er­straf­recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
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