(Kiel) Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bestehen ernst­li­che Zwei­fel an der Recht­mä­ßig­keit der Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen (§ 233a der Abga­ben­ord­nung) als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes i. d. F. des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2010.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel,  unter Hin­weis auf die Mit­tei­lung des Finanz­ge­richts (FG) Düs­sel­dorf vom 07.10.2011 zu sei­ner Ent­schei­dung, Az.: 1 V 232511 A(E).

Nach Auf­fas­sung des 1. Senats spre­chen gewich­ti­ge Grün­de gegen die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung. Es kön­ne nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass die gesetz­li­che Neu­re­ge­lung gegen das aus dem Recht­staats­prin­zip des Grund­ge­set­zes fol­gen­de Rück­wir­kungs­ver­bot ver­sto­ße. Der Senat hat die Beschwer­de zum Bun­des­fi­nanz­hof zuge­las­sen.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

 

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 Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
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