(Kiel) Der 16. Senat des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat in drei soeben ver­öf­fent­lich­ten  Ent­schei­dun­gen die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dass die Frei­gren­ze für Betriebs­ver­an­stal­tun­gen von 110,00 EUR je Arbeit­neh­mer über­schrit­ten gewe­sen sei und die Zuwen­dun­gen des Arbeit­ge­bers der (pau­scha­len) Lohn­steu­er unter­lä­gen.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel,  unter Hin­weis auf die Mit­tei­lung des Finanz­ge­richts (FG) Düs­sel­dorf vom 27. Juni 2011 zu den Urtei­len Az.: 16 K 129509, 16 K 129709, 16 K 129809.

Es han­del­te sich um eine Betriebs­ver­an­stal­tung anläss­lich eines Fir­men­ju­bi­lä­ums einer Akti­en­ge­sell­schaft. An die­ser nah­men Arbeit­neh­mer der AG sowie der Toch­ter­ge­sell­schaf­ten teil. In der Fol­ge kam es anläss­lich einer Lohn­steu­er-Außen­prü­fung zu einem Streit dar­über, ob die Frei­gren­ze von 110,00 EUR über­schrit­ten gewe­sen sei. Der 16. Senat ging davon aus, dass die Frei­gren­ze unge­ach­tet des beson­de­ren Anlas­ses der Betriebs­ver­an­stal­tung (Geschäfts­ju­bi­lä­um) und der Grö­ße sowie der Bedeu­tung der Fir­men­grup­pe maß­ge­bend sei. In die Berech­nung der Frei­gren­ze ein­zu­be­zie­hen sei­en die Kos­ten des Pro­gramms, des äuße­ren Rah­mens der Ver­an­stal­tung und auch die Rei­se­kos­ten.

Pas­sau emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen und/oder steu­er­straf­recht­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

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Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
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