(Kiel) In meh­re­ren am 15.01.2010  ver­öf­fent­lich­ten Urtei­len hält der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) an sei­ner bereits im Jahr 2006 ver­tre­te­ne Rechts­auf­fas­sung fest, dass im zeit­li­chen Gel­tungs­be­reich des Alters­ein­künf­te­ge­set­zes geleis­te­te Bei­trä­ge zu den gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­run­gen und ande­re Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als Son­der­aus­ga­ben nur beschränkt abzieh­bar sind.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. unter Hin­weis auf die am 15.01.2010 ver­öf­fent­lich­ten Urtei­le des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) vom 18.11.2009, Az.:  X R 2807; X R 3407 und X R 608.

Die beschränk­te Abzieh­bar­keit von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen und von sons­ti­gen Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen ist nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Des­wei­te­ren sei es ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den sei, dass Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG i.d.F. des Alters­ein­künf­te­ge­set­zes nicht als Frei­be­trag auf der Lohn­steu­er­kar­te ein­ge­tra­gen wer­den kön­nen. Mit die­sen Urtei­len, so Pas­sau, hat der Bun­des­fi­nanz­hof in allen Fäl­len sei­ne bereits im  Senats­be­schluss vom 1. Febru­ar 2006,  Az.: X B 16605, vor­ge­tra­ge­ne Rechts­auf­fas­sung bestä­tigt.

Er emp­fahl, dies zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

Für Rück­fra­gen steht Ihnen zur Ver­fü­gung:

Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
Pas­sau, Nie­mey­er & Col­le­gen
Walk­er­damm 1
24103 Kiel
Tel:  0431 — 974 3010
Fax: 0431 — 974 3055
Email: info@duv-verband.de
www.duv-verband.de