(Kiel) In einer am 09.09.2009 ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) hat das Gericht einen wei­te­ren Fall von gewerb­li­chem Grund­stücks­han­del ent­schie­den.

Dar­auf ver­weist der Kie­ler Steu­er­be­ra­ter Jörg Pas­sau, Vize­prä­si­dent und geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des DUV Deut­scher Unter­neh­mens­steu­er Ver­band e. V. mit Sitz in Kiel,  unter Hin­weis auf das am 09.09.2009 ver­öf­fent­lich­te Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 24. Juni 2009, Az.  X R 3606.

Hier­bei stell­te der BFH den Grund­satz auf, dass die ent­gelt­li­che Über­tra­gung eines Objekts auf eine vom Steu­er­pflich­ti­gen beherrsch­te GmbH vor Fer­tig­stel­lung des Objekts als Anhalts­punkt für das Vor­lie­gen einer unbe­ding­ten Ver­äu­ße­rungs­ab­sicht her­an­zu­zie­hen sei. Bei der Ein­brin­gung eines Grund­stücks­han­dels­be­triebs in eine GmbH sei der Ein­brin­gungs­ge­winn als lau­fen­der Gewer­be­er­trag zu behan­deln, soweit er auf die ein­ge­brach­ten Grund­stü­cke des Umlauf­ver­mö­gens ent­fal­le.

Pas­sau emp­fahl, die­se Grund­sät­ze unbe­dingt zu beach­ten und ggfs. steu­er­li­chen Rat in Anspruch zu neh­men, wobei er dabei u. a. auf den DUV Deut­schen Unter­neh­mens­steu­er Ver­band — www.duv-verband.de — ver­wies.

Für Rück­fra­gen steht Ihnen zur Ver­fü­gung:

Jörg Pas­sau
Steu­er­be­ra­ter
DUV Vize­prä­si­dent und
geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied
Pas­sau, Nie­mey­er & Col­le­gen
Walk­er­damm 1
24103 Kiel
Tel:  0431 — 974 3010
Fax: 0431 — 974 3055
Email: info@duv-verband.de
www.duv-verband.de