a) Der Rechts­an­walt genügt sei­ner Pflicht zur wirk­sa­men Aus­gangs­kon­trol­le frist­wah­ren­der Schrift­sät­ze nur dann, wenn er sei­ne Ange­stell­ten anweist, nach einer Über­mitt­lung per Tele­fax anhand des Sen­de­be­richts zu über­prü­fen, ob der Schrift­satz voll­stän­dig und an das rich­ti­ge Gericht über­mit­telt wor­den ist.

b) Die Kon­trol­le des Sen­de­be­richts darf sich grund­sätz­lich nicht dar­auf beschrän­ken, die auf die­sem aus­ge­druck­te Fax­num­mer mit der zuvor auf­ge­schrie­be­nen, etwa in den Schrift­satz ein­ge­füg­ten Fax­num­mer zu ver­glei­chen. Viel­mehr muss der Abgleich anhand einer zuver­läs­si­gen Quel­le vor­ge­nom­men wer­den, aus der die Fax­num­mer des Gerichts her­vor­geht, für das die Sen­dung bestimmt ist.

c) Der Rechts­an­walt hat sei­ne orga­ni­sa­to­ri­schen Anwei­sun­gen klar und unmiss­ver­ständ­lich zu for­mu­lie­ren.

Infor­ma­tio­nen: